Radioaktivität

Hier soll zunächst die Frage geklärt werden, was Radioaktivität überhaupt ist und welche Begriffe beim Beschreibung von radioaktiver Strahlung notwendig sind. 
Strahlung - dies ist hierbei ein Stichwort. Henri Bequerel entdeckte 1896 die Radioaktivität von Ursalzen und das Ehepaar Curie untersuchte daraufhin alle Elemente auf Radioaktivität. Untersuchungen - auch noch später von Ruhterford - zeigten, dass diese Strahlungen aus den Atomkernen kommt. Allgemein bezeichnet man mit Radioaktivität die Strahlung, die instabile Atomkerne aussenden, wenn sie sich dabei in stablire Kerne umwandeln (man spricht auch vom Atomzerfall).

Um Radioaktivität zu veranschaulichen gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine Möglichkeitstellt das Geiger-Müller-Zählrohrdar, welches man an einen Lautsprecher anschließen kann, um so jeden "Zerfall" (Impuls) hörbar zu machen. Weitere Möglichkeiten stellen die Ionisationskammer oder die Wilson'sche Expansions-Nebelkammer dar. Die Erklärungen dazu folgen auf den dazugehörigen Unterseiten.

Allgemein bezeichnet man den Quotient von Zeitintervall und gemessenen Impulse (Zerfällen) als Impulsrate. Diese wird meist in Impulse/pro Sekunde angegeben. Allerdings stellt man fest, das die Anzahl der Impulse in gleichen Zeitintervallen nicht gleich ist, sondern etwas nach oben und unten schwankt. Diese Abweichung von der Impulsrate - die man in diesem Zuge auch Mittelwert n nennt - zeigt, dass es sich bei Radioaktivität mehr oder weniger um einen zufallsabhängigen Vorgang handelt.
Verwunderlich erscheint so manchen, dass das Geiger-Müller-Zählrohr auch Impulse zählt, obwohl sich kein radioaktives Präparat in der Nähe befindet. Dieser Effekt wird als Null-Effekt bezeichnet und beruht auf der vorhanden Untergrundstrahlung, welche sich aus der Höhenstrahlung aus dem Weltraum und der Umgebungsstrahlung aus dem Erdboden zu räumlichen Umgebenheiten zusammensetzt. Schon faszinierend wo die Strahlung so herkommt...allerdings nicht unerheblich für den Versuch, denn die "Null-Effekt-Strahlung" sollte bei der Auswertung eines Versuchs berücksichtigt werden, um das Präparat genau untersuchen zu können.